MOTIVIERT.
ENGAGIERT.
MENSCHLICH.

Warum ich Bürgermeister bin
und bleiben möchte.
Es erfüllt mich mit Stolz, dass ich in den vergangenen fünf Jahren als Ihr Bürgermeister die Zukunft der Stadt mitgestalten durfte. Mein Highlight war gewiss die Landesgartenschau. Sie hat Höxter bundesweit ins Rampenlicht gerückt – und den Spot auf etwas Besonderes gerichtet: die vielen aktiven Menschen, die unsere Stadt und ihre Ortschaften so lebendig und liebenswert machen.
Höxter steht weiterhin vor tiefgreifenden Veränderungen und komplexen Aufgaben. Für all das braucht es kluge Entscheidungen, klare Visionen und ein Gespür für die Menschen und das Machbare, hier vor Ort. Ich möchte das Erreichte sichern und mutig weiterführen.
Ob Wirtschaft, Bildung, Ehrenamt: Was unser Zusammenleben stärkt, verdient Unterstützung. Ich will darum weiter Räume und Möglichkeiten schaffen, in denen wir streiten, gestalten und uns wohlfühlen können.
Dabei hilft mir mein Netzwerk – doch vor allem mein Wissen um die Stärken dieser Stadt. Höxter soll eine Stadt bleiben, auf die wir stolz sein können.
Diese Themen sind mir wichtig:
WOHNEN UND BAUEN:
RAUM ZUM LEBEN SCHAFFEN
Höxter und seine Ortschaften sind ungemein lebenswerte Orte. Bloß – nach aktuellen Analysen fehlen allerorts Lebensräume, Bauland genauso wie Wohnungen. Gleichzeitig aber gibt es in Höxter leerstehende, teils schon verfallene Gebäude. Dazu ist Fläche begrenzt und gefragt wie nie.
Ich packe diese vielschichtige Herausforderung an. Die Ausweisung neuer Baugebiete in der Stadt und in den Ortschaften habe ich schon auf den Weg gebracht. Und ich werde dies nach Möglichkeiten weiter tun. Zugleich müssen Anreize geschaffen werden, leerstehende Gebäude und Brachflächen wieder- oder ganz neu zu beleben. Wichtig ist mir, Angebote für alle Generationen, Geldbörsen und Lebensrealitäten der Bürgerinnen und Bürger zu entwickeln – und zwar dort, wo sie leben möchten.
Meine Konzepte reichen dabei von Mikroapartments – etwa für Berufspendler – über altersgerechtes Wohnen bis hin zu Mehrgenerationen-Häusern.
ÄRZTLICHE VERSORUNG:
MVZ STATT MANGEL
Höxter hat – wie so viele andere Kommunen – ein Hausärzte-Problem. Es fehlen Medizinerinnen und Mediziner, in Zukunft gar immer mehr: Zwei von dreien sind über 60 Jahre alt und werden absehbar in den Ruhestand gehen. Nachfolgerinnen oder Nachfolger fehlen. Weil Weitblick auch in der Politik alles ist, beschäftige ich mich schon seit langem mit einer Lösung dieses Problems: der Einrichtung eines Medizinischen Versorgungszentrums, kurz: MVZ, in unserer Stadt. Das MVZ, in dem Ärztinnen und Ärzte verschiedener Fachrichtungen praktizieren, sichert die medizinische Grundversorgung aller Generationen. Zugleich bietet es jungen Ärztinnen und Ärzten zeitgemäße Arbeitsbedingungen, die eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestatten.
Die Pläne für ein zukunftsfähiges, kommunales MVZ für Höxter sind gemacht. Diese umzusetzen, hat für mich als Bürgermeister hohe Priorität - damit Sie auch künftig vor Ort verlässlich versorgt sind und gesund bleiben!
WIRTSCHAFTSSTANDORT HÖXTER:
NEUE FLÄCHEN, NEUES TEMPO
Höxter hat starke Unternehmen in Industrie, Handwerk und Handel. Was unseren Wirtschaftsstandort auszeichnet: Bodenständigkeit, Ideenreichtum und ein vertrauensvolles Miteinander von Betrieben, Stadt und Menschen.
Um den Wirtschaftsstandort Höxter zu stärken, braucht es ausreichend Gewerbeflächen, eine stabile Infrastruktur mit kurzen Wegen – nicht zuletzt im Rathaus. Ich setze mich für die Entwicklung des Wirtschaftsparks Albaxen/Stahle und dessen Anbindung an die Bundesstraße 64 ein.
Parallel werden wir in der Verwaltung Effizienz und Tempo von Antrags- und Genehmigungsverfahren noch mehr steigern – um Höxters Wirtschaft so zügig Chancen und Wege in die Zukunft zu öffnen. Auch möchte ich unsere Innenstadt mit ihrem historischen Charme, ihren vielfältigen Einkaufs- und Kulturangeboten stärken – als wichtigen Ort für Gemeinschaft, Einkauf und Genuss.
FINANZEN: HÖXTER LEBENS- UND HANDLUNGSFÄHIG HALTEN
Zweifelsohne: Höxter steht vor großen, finanziellen Herausforderungen. Die Ausgaben steigen, die Einnahmen gehen spürbar zurück und haben uns – wie so viele Städte – in die Haushaltssicherung gezwungen.
Ich stehe für einen verantwortungsvollen, kompetenten Umgang mit städtischem Geld. Zugleich fordere ich: Bund und Land müssen die Kommunen endlich besser finanziell für ihre stetig gewachsenen Aufgaben ausstatten.
Meine Richtschnur: Klug investieren, statt nur zu streichen. Als Verantwortliche müssen wir Ausgaben prüfen, Prioritäten setzen, Fördermittel nutzen und dabei nicht an Infrastruktur und Zukunftsprojekten sparen. Sie sind das Rückgrat der Stadt. Höxter muss lebens- und handlungsfähig bleiben – um das Heute zu sichern und das Morgen zu gestalten.
KLIMASCHUTZ: HEUTE HANDELN, MORGEN SICHER LEBEN
Die Folgen der Klimaveränderungen sind auch in Höxter längst spür- und sichtbar – durch Hitzewellen, Starkregen, durch Dürren und Überschwemmungen. Es wird Zeit, sich darauf einzustellen und Klimaschutz in allen Bereichen der Stadtpolitik zu verankern.
Ich setze weiter auf klimafreundliche Sanierungs- und Mobilitätskonzepte für unsere Stadt – etwa die Erweiterung des Holibris. Auch den Ausbau von Photovoltaik-Anlagen auf städtischen Gebäuden werde ich weiter voranbringen. Dafür sollen gezielt Fördermittel eingeworben werden.
Mein besonderer Fokus aber liegt auf dem Starkregenschutz. In enger Kooperation mit Verwaltung und Wissenschaft wird daran gearbeitet, Überflutungs- und Risikozonen in Stadt und Ortschaften auszumachen. Überall dort sollen passgenaue Maßnahmen wie die Anlage von Erosions- oder Versickerungsstreifen angestoßen werden, die Wasser und Gefahren bannen.
BILDUNG:
SCHULEN FÜR DIE ZUKUNFT
All das bedeutet konkret: die fortwährende Sanierung unserer Schulen und ihrer Sporthallen sowie Investitionen in die digitale Technik. Gleichzeitig sollen im Austausch mit Verwaltung, Schulen und Eltern die Betreuungsangebote weiterentwickelt und so an die Bedürfnisse der Familien angepasst werden – für gute Bildung und echte Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
SPORT UND KULTUR:
GESELLSCHAFTLICHER KITT
Sport und Kultur stärken Körper und Geist – und unsere Gemeinschaft. Städtische wie private Kulturinstitutionen sowie die zahlreichen Clubs und Vereine begeistern und bewegen unsere Stadt, oft wortwörtlich. Sie tragen zur hohen Lebens- und Freizeitqualität von Höxter und seinen Ortschaften bei.
Ich setze mich mit allen verfügbaren Möglichkeiten und Mitteln dafür ein, dieses reiche Netzwerk zu erhalten und zu fördern. Mit dem Umbau des „Postgebäudes“ wird ein modernes Medien- und Kulturzentrum entstehen. Stadtbücherei und Archiv sowie deren Besucherinnen und Besucher finden hier künftig neuen, modernen Raum. Zeitgleich muss in den kommenden Jahren in die Sanierung von Sporthallen, Spiel- und Bewegungsplätzen investiert werden – für kleine Schritte und große Sprünge.
VIELFALT: EINE STADT FÜR ALLE – OHNE AUSNAHMEN
Vielfalt ist kein Extra, sondern das Fundament lebendiger Städte und der Kern unserer Demokratie. In Höxter soll darum jede und jeder – unabhängig von Alter, Herkunft, Handicap, Geschlecht oder Religion – selbstbestimmt und selbstverständlich am Leben teilhaben können. Dafür setze ich mich ein, gerade in diesen Zeiten.
Ein Höxter, das niemanden zurücklässt, braucht darum Barrierefreiheit, inklusive Bildungs-, Arbeits- und Freizeitangebote sowie eine kluge Stadtplanung. Der Behindertenbeirat ist bei all diesen Vorhaben ein unverzichtbarer Partner. Seine Arbeit möchte ich weiter stärken.